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„Der Gipfelsturm beginnt da wo die Komfortzone endet.“ – Daniel Akerman

Daniel Akerman macht auf den ersten Blick einen ganz normalen Eindruck. Er wurde in Helsingborg Schweden geboren, verbrachte aber die meiste Zeit seines Lebens in den USA. Heute ist er Vice President der Krisen-Managements-Abteilung einer Versicherungsgesellschaft und pendelt zwischen Tampa,  Florida und Tosteberga, Schweden. Dort lebt er mit seiner Freundin Sarah und Hund Duke.

Schaut man genauer hin, ist er mehr als durchschnittlich. Er hat einen Traum: die höchsten Berge auf jedem der sieben Kontinente zu erklimmen. Weniger als 500 Leute haben bis jetzt die Seven Summits Challenge erfolgreich absolviert. Im Mai 2019 erreichte Daniel den Gipfel des Carstenz Pyramid. Mit seinen vorangegangenen Ausflügen zu den Spitzen des Mt. Everest, Aconcagua, Denali und Kilimanjaro sind 5 von 7 abgehakt. Bleiben nur noch Mt. Elbrus in Russland und das Vinson-Massiv in der Antarktis.

Daniel nutzt seit 2013 die FitLine-Produkte. Sie waren bislang nicht nur einer der Erfolgsfaktoren auf seinen Kletter-Abenteuern, sondern haben auch maßgeblich zum Erhalt seiner Gesundheit und seines Wohlergehens beigetragen. In einem Interview erfuhren wir mehr über seine Leidenschaft des Extrem-Bergsteigens und seiner Mission, die höchsten Berge der Welt erklimmen zu wollen. Wir teilen unser Wissen gerne mit euch:

Wie bist du zum Extrem-Bergsteigen gekommen?

2009 forderte mich mein Bruder dazu heraus, Schwedens höchsten Berg zu besteigen. Ich bin vorher noch nie geklettert und wusste nicht, ob ich stark genug sein würde, um bis ganz nach oben zu kommen. Besser gesagt, ich hatte Angst zu versagen. Nach mehreren Stunden waren wir wegen schlechten Wetters dazu gezwungen, umzudrehen. Doch ich wusste: bei besseren Wetterbedingungen hätte ich den Weg geschafft. Ich hatte mich selbst herausgefordert und meine Komfortzone verlassen. Es war solch ein intensives Erlebnis, dass ich einfach mehr davon wollte.

Wie bereitest du dich auf Expeditionen vor?

Die höchsten Berge der Welt zu besteigen erfordert unglaublich viel mentale und physische Stärke. Und es dauert Jahre diese auszubilden. Mein Trainingsprogramm beginnt 6-7 Monate vor einem Aufstieg mit drei 45-Minuten-Einheiten, 3 Tage die Woche. 3 Monate vorher mache ich Kardio und anaerobes Training, wie zum Beispiel Ausdauerläufe, Fahrradtouren oder Schwimmen. Während dieser intensiven Trainingsphase ist es sehr wichtig, das Immunsystem zu unterstützen. Ich tue das, indem ich viel Gemüse, Fisch und Hähnchen esse. Außerdem ergänze ich meine Ernährung mit PowerCocktail, Restorate und Munogen. Restorate unterstützt meinen Körper bei der Regeneration, der PowerCocktail unterstützt mein Immunsystem und mit Munogen kann ich im Fitnessstudio besser abliefern.

Carstenz Pyramid ist der am wenigsten bestiegene Berg der Seven Summits. Warum?

Wegen der Lage, den technischen Schwierigkeiten und den Problemen, eine Erlaubnis zu bekommen. Zusätzlich zu den technischen und logistischen Herausforderungen, musste ich von Meereslevel direkt auf 4.200 Meter hoch fliegen, um ein anhaltenden Konflikt zwischen Einheimischen und der indonesischen Regierung in den Urwäldern unter mir zu vermeiden. So schnell an Höhe zu gewinnen, übt unglaublich viel Druck auf den Körper aus und kann zu starker Höhenkrankheit führen.

Schaut euch Daniels großartigen Erfolg auf seinem letzten Abenteuer in Indonesien an:

Dieses Jahr lautet das Motto von PM-International „Break Your Limits“. Was bedeutet das für dich?

Als Menschen können wir nur wachsen und vorankommen, indem wir uns herausfordern und unsere eigene Komfortzone verlassen. Genau das hat mir Bergsteigen gegeben. In den letzten 10 Jahren habe ich immer größere und anspruchsvollere Berge bestiegen und habe mich dabei immer weiter gepusht, als ich selbst für möglich gehalten hätte. Erst vor Kurzem, am 15. Juni 2019, ließ ich mich auf meine bislang größte Herausforderung ein. Ich sollte einen Berg im Süden Schwedens innerhalb von 24 Stunden so oft wie möglich hoch und runterklettern, ohne dabei eine Pause einzulegen. Der Gedanke dahinter war es, Spenden zu sammeln und auf Krebserkrankungen im Kindesalter aufmerksam zu machen. Ich hatte schon viele schwierige Besteigungen gemacht, aber ich war noch die 24 Stunden am Stück geklettert.

Bei der 24-Stunden-Hill-Challenge in Schweden benutzte Daniel Hiking-Stöcke um seine Knie zu entlasten. Er bandagierte zudem seine Zehen, um Blasen vorzubeugen und wurde während des Marathons von einem tollen Team unterstützt. Bei dieser Tour hatte er keine Angst davor zu sterben, sondern davor nicht die vollen 24 Stunden durchzuhalten. Doch er schaffte es! (Foto von Victor Lindstammer)

Wie fühlt es sich auf dem Gipfel an, nichts um dich rum als der Himmel? Hat man überhaupt Zeit und Energie, die Aussicht zu genießen?

Viele Leute denken, dass man oben voller Euphorie die Aussicht genießen kann. Aber ehrlich gesagt hast du am Gipfel erst die halbe Strecke geschafft und es liegt noch viel Arbeit vor dir. Auf dem Mt. Everest war das Wetter zum Beispiel sehr schlecht, mit starkem Wind und Temperaturen unter -40°C. Oben angekommen, versuchte ich an alles zu denken, was ich noch machen musste, wie zum Beispiel Bilder mit Sponsorenflaggen. Ich gab mir Mühe den Moment bewusst zu durchleben. Doch man ist einfach zu viel damit beschäftigt, an den Rückweg zu denken und an das ultimative Ziel, nämlich lebend vom Berg runterzukommen.

Großartige Leistungen zeichnen sich nicht sofort ab. Man braucht Zeit, sie zu realisieren. Es dauert Tage, manchmal Wochen oder sogar Monate. Erst wenn du dir Zeit nimmst, dich in einem ruhigen Moment hinzusetzen und das Erlebte Revue passieren zu lassen, wird dir bewusst, was du geschafft hast.

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