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Der 11. Februar ist internationaler Tag der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft. Er wurde ins Leben gerufen, um auf die Ungleichheit zwischen Männern und Frauen in MINT-Fächern (Mathe, Informatik, Naturwissennschaft und Technik) aufmerksam zu machen. Obwohl das Problem nach wie vor besteht, wollen wir diesen Tag nutzen, um die Leistung und den Einsatz der Wissenschaftlerinnen von PM-International zu feiern. Als Teil des Forschungs- und Entwicklungsteams, sind Alexa Nikolai, Karina Herz und Carolin Knecht sowohl an der Entwicklung und am Qualitätsmanagement aller FitLine Produkte. Ebenso arbeiten sie mit dem Luxembourg Institute of Science and Technology an gemeinsamen Forschungs- und Innovationsprojekten.

Alexa kam über einen kleinen, vielleicht überraschenden, Umweg zur Wissenschaft. Nach dem Abitur entschied sie sich zuerst für eine Ausbildung zur Konditorin. Später erkannte sie, dass der Studiengang Lebensmitteltechnik eine noch bessere Möglichkeit darstellte, ihre Interessen an der Wissenschaft, Technik und Lebensmitelindustrie zu vereinen. Heute ist sie Diplom-Ingenieurin für Lebensmitteltechnik bei PM-International und spielt eine wichtige Rolle bei der Entwicklung von Nahrungsergänzungmitteln. So ist sie zum Beispiel mitverantwortlich dafür, warum der ProShape Waldbeere so schmeckt, wie er heute schmeckt. Sie leitet Blindverkostungen, um die perfekte Rezeptur für Textur und Geschmack zu finden.  

Alexa Nikolai

Bereits als Kind interessierte sich Karina für die biologischen und chemischen Prozesse der Fauna und Flora. Ausflüge mit ihrem Vater über Felder und durch Wälder weckten ihre Neugier noch mehr. Diese wissenschaftliche Neugier brachte sie dort hin, wo sie heute ist. Mit einem Master of Science in Biologie arbeitet sie als Produktentwicklerin für FitLine Kosmetik-Produkte. Ihr letztes Projekt war das neue  FitLine Hair+. Am meisten faszinieren sie interessante Wirkstoffe und wie sie in neue Produkte eingebaut werden können: „An dem einen Tag screene ich den Markt auf neue Produkte in Sachen Haarpflege. An dem anderen schaue ich mir neue Inhaltsstoffe im Bereich Anti-Aging an”.

Karina Herz

Carolin ist die Assisstentin des wissenschaftlichen Leiters von PM Dr. Kühne und unterstützt ihn bei allen Projekten. Sie hat einen Bachelor in Ökotrophologie, was wörtlich übersetzt die „Lehre vom Haus und Ernährung“ bedeutet. Momentan fördert und unterstützt PM ihre berufliche Weiterentwicklung. Neben ihren täglichen Aufgaben, macht sie einen Master in Mikronährstofftherapie und Regulationsmedizin.  Aufgrund ihres wachsenden Interesses an Ernährung, wollte Carolin diesbezüglich auch wissenschaftlichen Grundlagen erlangen: „Das heißt, nicht nur zu wissen, was sich positiv auf die körperliche Gesundheit auswirkt und was nicht. Es bedeutet auch, die Prozesse der Substanzen innerhalb des Körpers wissenschaftlich nachvollziehen zu können“.  

Carolin Knecht

Woher kommt die Idee für ein neues Produkt?

Ideen sind schnell gefunden, erklärt Karina: „Man hat entweder eine bestimmte Vorgabe oder Nachfrage, oder es gibt einen speziellen Inhaltsstoff, den wir in einem Produkt anbieten wollen“. Der richtige Spaß fängt erst an, wenn Ideen umgesetzt werden.  

Okay, aber abgesehen von der Idee, was gehört sonst noch dazu ein Produkt, wie z.B. Activize, weltweit so erfolgreich zu machen?

„Schritt 1,” betont Karina, „ist es, sich einen Marktüberblick zu verschaffen. Immer mit der Frage im Hintergrund, ob die Idee bereits von jemand anderem umgesetzt wurden und ob eine Neuheit oder Verbesserung entwickelt werden kann“. Alexa fügt hinzu: „Außerdem braucht man ein klares Konzept und Ziel, das alle Bedürfnisse und Anforderungen erfüllt.  Grundlegende Pfeiler jedes erfolgreichen Produktes sind: Qualität, ein klares Konzept und guter Geschmack. Eben Einfach. Erfolgreich.” Abschließend sagt Carolin: „Zu guter Letzt geht es um ein Alleinstellungsmerkmal. Für FitLine-Produkte ist es die Verwendung von Synergiegruppen. Das bedeutet, dass sich die Produkte nicht nur aus einem isolierten, sondern aus mehreren Nährstoffen zusammensetzen, die sich gegenseitig positiv beeinflussen und sich zum Beispiel in ihrer Wirkung verstärken und die Bioverfügbarkeit erhöhen“. 

Wie kann man die Waage zwischen Frauen und Männern in MINT-Fächern ins Gleichgewicht bringen? 

Karina, Alexa und Carolin wurden von starken und unabhängigen Müttern großgezogen. Mit ihrer Unterstützung wurde ihnen bewusst, dass sie alles erreichen können, was sie wollen. Erst recht, wenn es darum geht, eine Karriere in einem Bereich zu verfolgen, in dem Frauen immer noch eine Minderheit darstellen. Was PM-International betrifft, können wir diese Lücke nahezu schließen. Frauen und Männern sind fast gleichermaßen in unserer Forschungs- und Entwicklungsabteilung vertreten. Doch was kann man noch tun? „Allgemein sollten Vorurteile beseitigt werden, denn meiner Ansicht nach ist ein Zusammenspiel zwischen Frauen und Männern in allen Bereichen der perfekte Ausgangspunkt, etwas Großes zu schaffen“, plädiert Karina. Alexa ergänzt: „Generell muss sich eine Selbstverständlichkeit etablieren, dass Frauen in traditionellen ‚Männer-Domänen‘ genau die gleiche Leistung erbringen können wie Männer – ohne Vorurteile“.

 

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