PM We Care

World Vision, der Kooperationspartner von PM-International, arbeitet seit fast 12 Jahren in der Mongolei. Eins der Projektgebiete – Zuunkharaa – befindet sich in der Endphase. Das bedeutet, dass World Vision die Verantwortung an örtliche Gemeinden und die Regierung abgeben wird. Grund genug für PM Charity Botschafterin Vicki Sorg, zu sehen, wie weit die Region gekommen ist.

Im November brachte sie ein 12-stündiger Flug von Luxemburg in die Hauptstadt der Mongolei Ulaanbaatar. Wie auch schon bei ihren Reisen nach Kambodscha, Indonesien, Ghana und Indien traf sie Patenkindern und ihren Familien und besuchte Projekte, die von World Vision sowie unseren Geschäftspartnern und Kunden bei PM-International, durch den Gebrauch und Vertrieb der FitLine Produkte, unterstützt werden.


Gemeindeoberhaupt Batsukh

Herzlich Willkommen im Land des blauen Himmels

Nachdem Vicki und Juliana Goessmann (World Vision Germany) fünf Stunden durch die Landschaft der Mongolei gefahren waren, erreichten sie ein nomadisches Hirtenlager in der Nähe des Noyon-Gebirges im Norden des Landes. Das Oberhaupt des Nomadenlagers, Batsukh, und die Familie Loosoi erwarteten sie. Einige trugen traditionelle bunte Kleider, andere moderne Kleidung wie auch Vicki und Juliana bis sie in bunte Gewänder gewickelt wurden. Die Kinder begrüßten sie nach mongolischer Tradition mit frischer Kuhmilch und fermentierter Stutenmilch (eine Art Bier und ganz besonderes Getränk für Gäste, da Pferde ein wichtiger Teil ihrer Kultur sind) in ihrem Ger (rundes Zelt).


Vicki und Juliana mit Hirtenkindern vor einem Ger

Wo am meisten Hilfe gebraucht wird

Wenn Menschen in armen Regionen Geschäftsideen haben, fehlt ihnen oft das nötige Startkapital und Know-how. Aus diesem Grund unterstützt World Vision die Gründung von Gruppen aus Kleinunternehmern, die gemeinsam Mikrokredite erhalten, geschult werden und ihre eigene Existenz aufbauen, beispielsweise ein kleiner Handwerksbetrieb.

Eine Familie erhielt zum Beispiel eine Nähmaschine von World Vision. In Zusammenarbeit mit einem lokalen Handschuhhersteller nutzen die Eltern die Unterstützung effektiv, um das Einkommen ihrer Familie zu sichern. Und sie investieren nun in das Wohlergehen ihrer Kinder. Ihre Tochter Nanda ist seit zwei Jahren auch eins der Patenkinder von PM. Schüchtern, aber stolz zeigt sie Vicki eine mit Medaillen behangene Wand. Die konnte sie bei Sportwettkämpfen gewinnen hat, an denen sie nur dank der finanziellen Unabhängigkeit ihrer Familie teilnehmen konnte. Heute ist sie 17 Jahre alt und steht kurz vor dem Abitur. Ihr Kurs für die Zukunft ist gesetzt. Sie will nach Ulaanbaatar ziehen, um dort an der Universität zu studieren und Polizistin zu werden.


Nanda und Vicki mit einem selbst genähten Ger

Bildung ist der Schlüssel

Apropos Bildung: Das ist ein weiterer Pfeiler, auf den World Vision Mongolei aufbaut. Denn obwohl allgemeine Schulpflicht besteht, fehlen in weiten Teilen des Landes schulische Einrichtungen. In den Städten sind Schulen und Kindergärten oft überfüllt. Um den Unterricht zu besuchen, leben Kinder aus ländlichen Gebieten das ganze Jahr über in der Schule und kehren nur an Feiertagen zu ihren Familien zurück. Vicki und Juliana hatten die Möglichkeit, eine Schule im Bezirk Mandal zu besuchen. Von World Vision und dem Geld der Kinderpatenschaften finanzierten After-School-Clubs (Kunsthandwerk, Englisch, Selbstschutz, Selbstverteidigung) bereiten die Kinder auf den Alltag vor und fördern ihre individuelle Kreativität. Projekte wie diese sind natürlich nicht auf einzelne Patenkinder beschränkt, sondern tragen zum Allgemeinwohl bei.

„Natürlich sprechen wir immer über die Anzahl unserer Patenkinder. Gleichzeitig ist es wichtig, daran zu erinnern, dass nicht nur auserwählte Kinder von World Vision Projekten profitieren, sondern auch die Regionen und Gemeinschaften um sie herum. Das macht den Unterschied! Es ist großartig, immer wieder zu sehen, wie viele Herzen unsere Liebe berührt“, sagt Vicki.

Eifrige Schüler im Englischunterricht

Eine endlose Reise

Zweifellos kommt die inspirierendste Geschichte dieser Reise von einem mongolischen World Vision Mitarbeiter. Otgonkhuu, von allen Bombi genannt, begleitete Vicki und Juliana und machte Fotos. Er ist 29 Jahre alt und arbeitet seit sechs Jahren bei World Vision. Und er selbst war einst eines ihrer Patenkinder. 10 Jahre lang profitierte er von Gesundheits- und Bildungsprojekten, die sein Leben für immer veränderten. Als Erwachsener beschloss er, Teil einer besseren Zukunft zu werden und zur Entwicklung seiner Gemeinde beizutragen. Heute sponsert er einen kleinen 6-jährigen Jungen, der übrigens den gleichen Namen trägt und sogar ein bisschen wie er aussieht. Bombi sagt:

„Das Sponsoring hörte nicht auf nur weil ich 18 wurde. Es hat mich dazu inspiriert, zu meiner Gemeinschaft beizutragen, indem ich selbst Teil von World Vision werde und Kinder unterstütze, die diese Reise noch vor sich haben. “


Bombi, ein Gesicht der mehreren Millionen Patenkinder

 

Eindrücke aus Indonesien: 

 Eindrücke aus Ghana: 

 

 

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